Ensemble l'Ornamento
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DDas Ensemble

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Foto rechts: Ondro Ovesny

l'Ornamento — die Verzierung, der Schmuck — Ausdruck des Wunsches nach Schönheit in der Kunst und zugleich Sinnbild der Suche nach dem Neuen, dem Ungewöhnlichen.

In der Barockmusik waren Komponist und ausführender Musiker unzertrennliche Partner im kreativen Prozess und die Verzierungskunst zentrales Mittel der Interpretation. Angetrieben von der Neugierde und der Lust am Experimentieren verstehen die Gründer von l'Ornamento ihren Namen als Herausforderung: aus dem papiernen Notentext «nach allen Regeln der Kunst» neue und unverwechselbare Interpretationen zu schaffen.

Mit diesem Ziel taten sich die vier jungen Musiker Juliane und Katharina Heutjer, Sebastian Wienand und Jonathan Pešek im Jahr 2001 zum Ensemble l'Ornamento zusammen und studierten gemeinsam historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis. Wichtige Impulse erhielten sie dabei von Chiara Banchini, Christophe Coin, Jörg-Andreas Bötticher, Jesper Christensen u.a.

Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von l'Ornamento steht die Musik für Blockflöte, Violine und Basso Continuo des 17. und 18. Jahrhunderts, doch erweitert das Ensemble sein Repertoire mit eigenen Bearbeitungen und lädt regelmässig andere Künstler aus der Alten Musik zu gemeinsamen Projekten ein. Die vier Musiker verbindet ein gemeinsamer kammermusikalischer Weg vom klassischen und romantischen Repertoire bis hin zur Alten Musik und ein in langjähriger Zusammenarbeit geschmiedeter gemeinsamer Klang, der dieses Ensemble so unverwechselbar macht.

Bei den zahlreichen Auftritten von l'Ornamento in Deutschland und der Europäischen Union bei Konzertreihen und Festivals, in Radio und Fernsehen, stiess die Mischung aus perfektem Zusammenspiel und unermüdlicher Spielfreude beim Publikum auf Begeisterung. Beim Wettbewerb Musica Antiqua Brügge gewann l'Ornamento im Jahr 2003 den ersten Preis und wurde zudem mit dem Preis des Publikums geehrt.